Kohlroulade mit Bulgur und Schaf-Grieche

Wer regionale Lebensmittel kauft, leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Schutz unseres Klimas. Allerdings ist derzeit die Auswahl an regionalem und saisonalem  Gemüse leider nicht sehr groß. Kohlgemüse, Karotten und Sellerie sind noch die Überbleibsel der letzten Saison. Jetzt heißt’s durchhalten und kreativ sein! Schon bald gibt’s frisches Gemüse.

Zutaten für 4 Portionen:

100g Bulgur 

6 Weißkohlblätter

50g Haselnusskerne

3-5 Champignons 

1/2 Zwiebel

1 Knoblauchzehe

120g Feta

1 Ei

100g Sauerrahm

1 TL Öl 

Thymian, Salz, Pfeffer 

50 ml Suppenbrühe

Wer's nicht mehr erwarten kann und schon jetzt andere Gemüsesorten auf dem Teller haben will, dem empfehle ich Tiefkühlgemüse. Gemüse aus dem Gewächshaus hat meist eine schlechte Ökobilanz.
Natalie Gmeiner
Diätologin

Zubereitung:

Bulgur mit der doppelten Menge Wasser kochen bis keine Flüssigkeit mehr da ist. Kohlblätter behutsam vom Kohlkopf lösen und in reichlich kochendem Salzwasser 3-4 Minuten blanchieren. Wer keinen großen Topf hat, tut sich leichter nur ein oder zwei Blätter auf einmal zu kochen. 

Die Kohlblätter aus dem Wasser schöpfen und abtropfen lassen. Blätter nebeneinander auf die Arbeitsfläche legen und das dicke, untere Ende des Kohlblattes flach schneiden damit sie sich später gut rollen lassen. 

Für die Füllung Zwiebel und Knoblauch schälen und in kleine Würfel schneiden, Champignons in Stiftchen schneiden und die Haselnüsse grob hacken. Die Nüsse in einer beschichteten Bratpfanne ohne Fett kurz rösten. Wenn der Bulgur schon fertig ist, können die Haselnüsse direkt dazugegeben werden. Nun 1 EL Öl in der beschichteten Pfanne erhitzen und Zwiebeln und Knoblauch glasig dünsten, die Champignons dazu geben und braten bis sie eine leichte Bräune bekommen. Den Schafskäse klein hacken und mit Zwiebeln, Knoblauch und den Pilzen zum Bulgur geben. 

Die Masse etwas auskühlen lassen. Den Ofen auf 180°C Umluft vorheizen. 

Nun das Ei und den Sauerrahm zur Bulgurmasse geben und mit Salz, Pfeffer und Thymian würzen. 

Je nach Größe der Kohlblätter 1-2 gehäufte EL der Füllung auf die Blätter geben. Die Blätter seitlich einschlagen und samt der Fülle rollen. Die fertigen Rouladen mit der Naht nach unten in eine kleine Auflaufform legen, damit die Rollen dicht an dicht liegen und nicht aufplatzen können. Wer keine kleine Auflaufform hat, kann die Rouladen mit einem Küchengarn umwickeln. Zum Schluss die Kohlrouladen mit ca. 50 ml Suppenbrühe übergießen (für eine große Auflaufform benötigt ihr wahrscheinlich mehr Flüssigkeit) und im heißen Backofen 20-25 Minuten garen. 

Zu den Kohlrouladen passt wunderbar ein grüner Salat.

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